Exkursion zur Königin der Instrumente

Ernesto probiert sich als erster seiner Klasse an der Orgel

Ernesto probiert sich als erster seiner Klasse an der Orgel

Nachdem die sechsten Klassen Monate lang Zuhause Musik in der Theorie pauken mussten, konnten sie in der vergangenen Woche Musik auch endlich einmal wieder außer Haus erfahren. In der St. Nikolai-Kirche wurde ihnen von der Kirchenkreiskantorin Daniela Brinkmann die Königin der Instrumente – die Orgel – gezeigt.

Dabei haben sie nicht nur gelernt, dass der alte Kern der Orgel dieses Jahr 400-jähriges Jubiläum hat, sondern auch dass die Orgel knapp 2500 Pfeifen besitzt, von den größten fünf Meter langen Pfeifen bis hin zu den kleinsten Pfeifen, die nur wenige Zentimeter groß sind. Auch der Zimbelstern wurde bestaunt, der den Schülerinnen und Schülern kurz vor den Sommerferien ein kleines bisschen Weihnachtsgefühl eingehaucht hat.

Die Klasse 6-5 hört gespannt Frau Brinkmann auf der Orgelempore zu

Die Klasse 6-5 hört gespannt Frau Brinkmann auf der Orgelempore zu

Ein besonderes Highlight war allerdings das Gehen durch die Orgel, bei dem alle Pfeifen und Mechaniken bestaunt werden konnten, ebenso wie das Ausprobieren auf der Orgel, zu der Frau Brinkmann alle Kinder und Jugendlichen auch gerne privat einlädt. Als Dankeschön für die nette Orgelführung gab es eine Spende des Ernestinums für die Orgel.

(Bericht von Frau Stolper)

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Endlich – die Rückkehr der allmächtigen Kultur!

Und wie sie zurückkehrt: sich selbst persiflierend, über die Menschheit philosophierend, also humanisierend; indem sie Fragen stellt zum Leben an sich quasi interrogierend.

Wenn zwei Griechen kein Ende für ihr Stück finden, wirkt es alles andere als finalisierend, jedoch im Sinne der Durchbrechung der vierten Wand mitunter irritierend; zudem fiktionalisierend, da man nicht weiß, was Wahrheit, was Fantasie ist. Und doch ist die Lösung nur technisch zu realisieren: denn am Ende des Stückes will auch noch Zeus partiziperen – er fliegt mittels einer Maschine ein, wahrlich prophetisierend.

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Abiventures – Die Helden verlassen das Ernestinum

Bürgermeister Priemer griff das Abimotto auf und stärkte die zu allen Aufgaben bereiten Absolventen mit einem Avengers-Zitat: „Jetzt bin ich frei, die Zeit der Ketten ist vorbei.“ IMG_7648Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Auetal Herr Teich wies die Helden darauf hin, dass sie Eigenschaften benötigen wie „offener Geist, offene Augen, ausgeprägten Instinkt und Mut“, denn die Welt rettet sich nicht von allein. Schulelternratsvorsitzende Struck ergänzte, dass die Überzeugung entscheidend sei, egal, was man tut. In der Begrüßung durch den Schulleiter wurde aber auch deutlich, dass die Absolventen bereits heldenhafte Leistungen vollbracht haben. Herr Sawade verwies darauf, dass der Notenschnitt mit 2,3 erneut besser als der Landesschnitt sei und würdigte 16 Helden, die eine sehr gute Note erreicht haben, darunter drei Superhelden mit der phänomenalen Note 1,0.

3 x 1,0Berücksichtigt man die Worte des stellvertretenden Schulleiters war dieses gute Ergebnis nicht überraschend, denn die Gleichsetzung der Schülerinnen und Schüler als Vereinssportler musste unweigerlich zum Erfolg führen. So erklärte Herr Niemann den heutigen Tag zum „Feiertag“ der ehemaligen Vereinsmitglieder, nehmen sie doch das „Tripple“ mit: Abitur, Allgemeine Hochschulreife und den Abschluss der Schulzeit. Die Rede für die Abiturienten spielte mit den Gegensätzen von Heiterkeit und Ernsthaftigkeit. Den fröhlicheren Blick auf die Schulzeit warf Lennart Reinecke, der nach der Besonderheit dieses Jahrgangs suchte und entdeckte, dass sie zwar den Aufenthaltsraum der Abiturienten länger als alle Jahrgänge zuvor ihr Eigen nennen durften, nämlich zwei Jahre lang, gleichzeitig, jedoch die Gruppe war, welche den Raum aufgrund der Coronabeschränkungen effektiv am wenigsten benutzen durfte, nämlich nicht mal ein Jahr lang. Carlotta Mierheim bewies, dass auch Helden mitunter über ihr heroisches Tun nachdenken: „Können wir die Welt zu einem besseren Ort machen? Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.“IMG_7722

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Känguruwettbewerb trotz Lockdown

Zum zweiten Mal in Folge hat der Känguruwettbewerb unserer Schule nicht wie üblich im Forum mit über 100 Schülerinnen und Schülern stattfinden können. Doch die Organisatoren der Humboldt Universität zu Berlin haben schon letztes Jahr schnell reagiert, sodass der beliebte Mathematikwettbewerb online von Zuhause durchgeführt werden konnte. Neben dem Wissen aus dem Unterricht sind kleine Logikrätsel vorhanden, die auch die Freude an der Mathematik steigern. Der Wettbewerb wird mittlerweile in über 80 Ländern und über 6 Millionen schulischen Einrichtungen weltweit ausgetragen. Neben dem Spaß am Knobeln freuen sich die Schülerinnen und Schüler auch jedes Jahr auf eine Urkunde und einen „Preis für alle“; dieses Mal war es das Känguru-Knoten-Puzzle.

Florian 6-4Ganz besonders stark schnitt dieses Jahr der sechste Jahrgang ab. Hier hat Noemi aus der Klasse 6-2 einen dritten Preis in Form eines Logik-Kartenspiels erhalten. Einen ersten Preis erhielt Florian (siehe Foto) aus der Klasse 6-4. Zusätzlich zur Urkunde und dem Preis gab es ein anspruchsvolles Strategiespiel.

 

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu dieser tollen Leistung und hoffen, dass der Wettbewerb im kommenden Jahr wieder im Live-Format stattfinden kann.

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Herzlich Willkommen zum digitalen Tag der offenen Tür!

Das Ernestinum virtuell erkunden

Wir müssen draußen bleiben! Tag der offenen Tür - Das Gymnasium Ernestinum stellt sich vorWeil dieser Satz momentan für viele Schüler und Eltern im Landkreis Schaumburg gilt, möchten wir alle zu einem Besuch in unsere Schule einladen – mit der nötigen Distanz, versteht sich.

Ob Sie nach Informationen suchen, wie der „Schulalltag“ am Ernestinum gestaltet wird, oder schon immer wissen wollten, warum unser Gymnasium etwas ganz Besonderes ist – hier werden Sie fündig.

Liebe Schülerinnen und Schüler, wenn ihr schon jetzt unser Gebäude und die Lehrer kennen lernen wollt, hier könnt ihr lesen, hören und – sehen!

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CD-Premiere auch in Corona-Zeiten

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Junge Künstler in der Alten Druckerei

Die Kunstbattle des Ernestinums geht in die zweite Runde: 15 Kunstschüler und -schülerinnen antworten mit der Kunstausstellung „Was macht die Kunst? II“ auf die Ausstellung der Kunstlehrer vor einem Jahr. Die jungen Künstler aus dem Kunst-Leistungskurs von Frau Büssing präsentieren bereits vor dem Abitur ihre Meisterwerke. Dabei überwiegen die realistischen Gemälde in großer Farbenpracht, die von Bild zu Bild immer neue Überraschungen bereithalten. Für jeden Hobbymaler ist das Schwierigste, die weiße Fläche zu überwinden, die einen anstarrt – für die Kunstschüler gibt es scheinbar keine Hindernisse, selbst das komplizierte Porträtmalen wird mit Bravour gemeistert. Adaptiert werden verschiedene Epochen; der Kunstkenner entdeckt immer wieder neue motivische und stilistische Querverweise in den Bildern, die im Unterricht, teilweise aber auch zu Hause, entstanden sind.

IMG_7387-2Bereits vor der offiziellen Eröffnung sind die ausstellenden Schüler-innen und Schüler mit ihren Familien nacheinander selbst in der Galerie gewesen. So wurde am 20. März nach längerer Schließung die Projektgalerie wieder für Besucher geöffnet, natürlich unter streng-ster Beachtung der Hygienevorschriften. Angesichts der derzeitigen corona-Lage bleibt zu hoffen, dass auch am kommenden Wochenende (27./28. März) die Türen für Kunstbegeisterte nach der Anmeldung vor Ort offen stehen dürfen.

Geöffnet ist die Galerie an der Bäckerstraße 42 samstags von 11 bis 14 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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Lass uns mal lesen …

Belinay Bozkurt gewinnt Vorlesewettbewerb des Kreises

Der Vorlesewettbewerb des Kreises Schaumburg ist entschieden und Belinay Bozkurt die Siegerin. Mit 600.000 Teilnehmenden jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands.

Bild1Die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels des Kreises Schaumburg heißt Belinay Bozkurt. Die 6.-Klässlerin des Gymnasiums Ernestinum Rinteln, die sich bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen der AG Wordfactory beim Vorlesen im Kindergarten „MinniMax Exten“ hervortat,  hat die Jury mit ihrem Lesebeitrag aus dem Buch „Mein Lotta Leben – Das letzte Eichhorn“ von Alice Pantermüller und Daniela Kohl  überzeugen können. Dabei standen die Schulsieger:innen aller teilnehmenden Schulen des Kreises Schaumburg dieses Jahr vor einer ganz besonderen Herausforderung. Denn der Wettbewerb wurde aufgrund der Corona-Pandemie wie Vieles heutzutage online durchgeführt. Hierzu waren die Kanditat:innen eingeladen worden, einen dreiminütigen Vorlesebeitrag mit einem Smartphone, Laptop o.ä. aufzuzeichnen und auf der Plattform des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels bis zum 10. Februar 2021 hochzuladen. Anschließend wurden die Beiträge von regionalen Jurys gesichtet und bewertet. Einfach war dieses technische Abenteuer sicher nicht, denn die Wettbewerbsteilnehmer hatten jede Menge Regeln zu beachten. So sollte „der Raum hell, ruhig und ohne störende Nebengeräusche“ sowie die Vorleserin „gut ausgeleuchtet und zu verstehen sein“. Auch musste die Aufnahme „durchgängig an einem Stück gedreht werden (Lesedauer max. 3 Minuten!), ohne Schnitte oder Kameraschwenks!“ Zuletzt musste das Video „in einem gängigen Format abgespeichert werden. Am Ende standen aber natürlich nicht die technischen Fertigkeiten, sondern wie gewohnt die Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl im Mittelpunkt der Jurybewertungen.

Wir gratulieren Belinay ganz herzlichst und drücken alles Daumen, die das Ernestinum zur Verfügung hat, für die nächste Herausforderung beim Landes- bzw. Bezirksentscheid, der bis zum 23. April 2021 geplant ist.

Artikel von André Putzmann

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Abiturjahrgang gedenkt der Opfer des Holocaust


Am Dienstag gedachten Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs den Rintelner Opfern des Nationalsozialismus. Gemeinsam legten sie an den in der Rintelner Innenstadt verlegten Stolpersteinen Blumen nieder und verlasen die Schicksale der ermordeten und verschollenen Rintelner Bürgerinnen und Bürger.

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

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Videokonferenz mit unseren französischen Freundinnen und Freunden

Das Gymnasium Ernestinum ist derzeit Teil eines Erasmus+ Projektes, an dem insgesamt sechs Schulen aus Frankreich, Polen und Deutschland teilnehmen. Finanziert und gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union. Eigentlich hätten sich die Jugendlichen aus den drei europäischen Nationen bereits diesen Herbst in Frankreich treffen sollen, um gemeinsam an Projekten zur Zukunft der Europäischen Union zu arbeiten.

Da dieses Treffen wegen der Covid19-Pandemie jedoch nicht stattfinden konnte, gehen die Partnerschulen nun neue Wege. Die gemeinsame Arbeit an Projekten zur Zukunft Europas ist allen Beteiligten so wichtig, dass diese nun digital fortgeführt wird. Für das Ernestinum markiert die Videokonferenz der Rintelner Schüler mit den gleichaltrigen Jugendlichen aus Frankreich den Start für den neuen komplett digitalen Ansatz des Projektes. Weiterlesen

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