No to-go!

Mehrwegbecher am Gymnasium Ernestinum

Bereits seit den Osterferien gibt es in der Mensa am Gymnasium Ernestinum Heißgetränke nur noch in Mehrwegbechern zu kaufen.

Die Einführung geht auf eine Initiative der Klimaschutz-AG zurück. Jonas Stüdemann (10) erläutert die Beweggründe: „Wir haben beobachtet, dass viele Kinder und Lehrer täglich Heißgetränke in der Mensa kaufen und die Einweg-Plastikbecher danach wegwerfen, daher haben wir uns dazu entschlossen, Mehrwegbecher einzuführen.“

Lucie-Carlotta Schmutz (11) unterstützt ihn dabei: „Wir wollten damit die Umwelt schützen, darum war es uns wichtig, dass es statt Plastik nun Becher aus Bambus gibt, die auch mehrfach verwendet werden können.“

Mathis Mercier (11) beschreibt, was sie dafür alles machen mussten: „Als erstes haben wir im Internet nach passenden Bechern recherchiert, die sowohl robust, dicht, als auch geschirrspülmaschinengeeignet sind. Dann bestellten wir einige Becher zum Ausprobieren. Als wir einen passenden Becher gefunden hatten, haben wir ihn der Mensa und dem Schulleiter vorgestellt und um Geld für die Realisierung gebeten. Unser Schulleiter Herr Sawade war einverstanden und hat uns das Geld für den Kauf der Becher zur Verfügung gestellt.“

Luci-Carlotta berichtet abschließend, dass die Schüler die neuen Becher gut angenommen haben und ist damit sehr zufrieden.

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Unsere Bus-Scouts in Berlin

Brandenburger Tor

Als Belohnung und Anerkennung für ihre Arbeit bekamen die Bus-Scouts als Geschenk von der Schule eine Fahrt nach ReichstagBerlin am 25.6.2019.

Neben dem sehenswerten Reichstag, Kanzleramt und Brandenburger Tor stand genug Zeit zur Verfügung, das besondere Flair der Weltstadt Berlin individuell zu erleben.

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Schüler zu Besuch bei Senioren

Am 27.6.2019 hatten die Religionsschüler der 6/3 und 6/5 vor dem Seniorenheimdie Gelegenheit, die Bewohner des Seniorenheims am Seetor und auch sich selbst zu erfreuen. Mit einem bunten  Programmmix aus Musik und kurzen Theaterstücken konnten sie den Senioren einen abwechslungsreichen und fröhlichen Vormittag gestalten. Nicht zuletzt fanden die von den Schülern selbstgebackenen Kekse ein besonderes Lob der Senioren.

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… tschüss … ade – 111 Abiturienten werden verabschiedet

Nimmt man die Reden und musikalischen Beiträge zur Entlassung unserer 111 Abiturienten als Maßstab, dann ist „Wehmut“ das Wort des Jahres.

Der Duden ordnet dem Begriff eine „verhaltene Trauer“ sowie den „stillen Schmerz bei der Erinnerung an etwas Vergangenes, Unwiederbringliches“ zu.IMG_2499

Lassen Sie uns einen wehmütigen Blick auf die unwiederbringliche Veranstaltung werfen:

Bereits die Begrüßung durch den Schulleiter rückte die Zeit als Kernelement des Vergangenen in den Mittelpunkt. Herr Sawade erstellte eine überraschende Parallele von Rinteln zum Sternsystem Sirius fest. Acht Jahre braucht das Licht aus dem Sternbild „Großer Hund“, in dem Sirus liegt, zur Erde. Dies lässt den erstaunlichen Schluss zu, dass das Sternenfunkeln von Sirius, welches die Absolventen heute Abend erblicken können, am Tage ihrer Einschulung losgeschickt worden ist.

Den Blick auf Vergangenes beschwor auch Simeon Schäffer, musikalisch begleitet von der Ernestinum Bigband, mit dem Sinatra-Klassiker „My way“.

Geht es um den stillen Schmerz der Erinnerung an die Abiturienten, steht der Lehrerchor seit Jahren weit vorne. Diesmal warf die Gruppe mit dem Soulsong „Sunny“, wie gewohnt mit einer neuen pädagogischen Textvariante versehen, einen wehmutsvollen Refrain in den Raum: „ABI – endlich fei, Scheiden tut so weh – tschüss – ade“

Ein Song, zu dem der goldene Abijahrgang seinerzeit vermutlich im Original schwofte. Für diesen fasste Herr Henze die Erinnerung an das Vergangene der letzten fünf Jahrzehnte zusammen, in welchem Floppy Disc, VHS-Kassetten und die Mauer kamen – und gingen. Er stellte die Bildung als für die Gemeinschaft notwendiges Mittel, um Demokratie zu erhalten, heraus.

IMG_2638Die individuellen Erfahrungswerte der Abiturienten, resultierend in einer Wertschätzung des Gegenübers, stellte Herr Kraschewski nicht nur als Bürgermeister für die 19 Auetaler Abiturienten heraus, sondern empfahl allen Absolventen die Bodenhaftung nicht zu verlieren.

Dieser Haftung entwischten die Schüler zumindest zeitweise im Rahmen ihres „Drahtseilaktes Abitur“, so Herr Priemer. Mit einer umfassenden Allegorie auf den Abschluss der Schulzeit und in Anspielung auf den ABI-Kulturabend unter dem Motto „ABI-Galli“ stellte Rintelns Bürgermeister die Starqualitäten der Abiturienten fest, die nunmehr die Manege des Ernestinums verlassen, um auf dem Hochseil außerhalb der Schule zu tanzen, nicht ohne jedoch sich des Netztes, welches die Eltern aufspannen, bewusst zu sein.

IMG_2589Stellten sich Maja Aechter-Künnecke und Manuel Schäffer stellvertretend für die Abiturienten zunächst als arme Toren, die nicht schlauer als zuvor seien, dar, so erkannten sie doch im Verlaufe ihrer Schulzeit und Rede an, dass sie gar nicht mehr unwissend seien. Auch von Seiten der Schulleitung erhielten die Absolventen durch Herrn Sturm die Bestätigung, dass sie sich das Rüstzeug für einen weltoffenen Weg erarbeitet hätten. Eine Offenheit, welche die Schüler bereits in der Oberstufe bewiesen hatten, indem sie zahlreiche Flüchtlingskinder aus Krisengebieten der Welt in ihrem Jahrgang aufnahmen, so dass bereits in diesem Jahr die erste Flüchtlingsschülerin das Abiturzeugnis in Empfang nehmen konnte.

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Was ihr wollt

TimE II führte William Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ auf

Plakat Was ihr wollt

Illyrien – bei Shakespeare eine Insel (der Illusionen), hier ein Filmstudio, in dem alle Figuren etwas haben wollen, was sie nicht haben können – quasi wie im Film.

Viola und Sebastian – ein Geschwisterpaar, das sich eine große Filmkarriere erhofft, verliert sich nach einem Brandunglück. So gelangen sie getrennt voneinander in ein Filmstudio, das ein herrischer Studioboss führt, ehrfürchtig der „Herzog“ genannt. Bei ihm rechnet sich Viola als Mann verkleidet größere Chancen aus. Als Cesario steht sie bald in des Herzogs Diensten und verliebt sich schnell in ihn. Der hat es sich allerdings zur Aufgabe gemacht, die launische Diva Olivia zu erobern, und beauftragt Cesario, ihr seine Liebesschwüre zu überbringen. Diese lehnt ab, ist aber ganz begeistert von dem „jungen Mann“. Auf die Spitze wird das Chaos von Olivias Assistentin Maria und Sir Toby, einem ehemaligen Filmheld, getrieben, die ein böses Spiel mit dem strengen persönlichen Assistenten Olivias, Malvolio, spielen, demnach er glaubt, dass seine Chefin Olivia seine Liebe erwidere.

Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und scheint sich seiner Sucht hinzugeben: nach Liebe, Spaß, Rausch, Selbstbestätigung. Viola landet in einer Welt voller Selbsttäuschung und wird bald ein Teil von ihr. Die Verwirrung ist perfekt, als schließlich der totgeglaubte Sebastian auftaucht: jeder ist verliebt und keiner weiß mehr, wer der andere und man selbst ist.

Der Titel der Komödie Shakespeares ist somit zugleich Provokation (Ihr bekommt, was ihr wollt) und Frage (Was wollt ihr?).

Veranstaltungsort war Mitte Mai an drei Abenden unser Forum sowie  im Juni der Kurpark Bad Eilsen für eine Open-Air-Aufführung.

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Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür

Diesmal war es bereits am 01. März soweit. Das Ernestinum öffnete für alle interessierten Eltern und vor allem Grundschüler die Türen.  Einen Nachmittag lang konnte das Gymnasium erkundet werden – was es dort zu sehen gab, war vielfältig.

Tagsüber noch für den Unterricht genutzt, wurden die Klassenräume in der Mittagspause umfunktioniert zum Spielzimmer für die Technikfreaks (mit Fischertechnik) oder zur Knobelecke für mathematische Probleme. In die Welt der Märchen entführte der Deutschfachraum mit einer Ausstellung und natürlich wurde in den Physik- und Chemieräumen kräftig experimentiert. Loszureißen von einzelnen Veranstaltungsorten fiel mitunter schwer: Trampolinturner, die wie immer ihren Platz in der Aula zum Vorführen ihrer Kunststücke hatten, gaben der Veranstaltung die sportliche Note.

Wer sich im Gebäude nicht verlaufenIMG_0249 wollte, hatte die Möglichkeit, an einer Hausführung durch Schüler teilzunehmen – diese gehören mittlerweile zu den beliebtesten Angeboten an diesem Tag. Wer sich jedoch den großen Überblick über das Gelände der Schule verschaffen wollte, war am besten auf dem Dach aufgehoben, genauer gesagt, in der neu errichteten Sternwarte mit Blick auf den Schulhof.

Sternwarte

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„Was das Ernestinum leistet ist ohne Beispiel im Landkreis“

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Diese Anerkennung von Vertretern des Kinderhilfswerks UNICEF für das soziale Engagement im Rahmen des Projekts „Kids take over“ erfreute die anwesenden Schüler und Lehrer sichtlich. Gemeinsames Überreichen des symbolischen Schecks           mit dem Schulleiter, dem UNICEF-Beauftragten … Weiterlesen

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Wenn die Sonne über dem Ernestinum scheint

Viele Einzelteile ergeben ein Ganzes. Was innerhalb des Gebäudes funktioniert, gilt seit Neuestem auch auf dem Dach. Auf dem renovierten Dach des Ostflügels unserer Schule wurde jetzt eine Photovoltaik-Anlage aufgebaut. Bis zu 100 kW/h Peak (damit wird die elektrische Spitzenleistung definiert) können damit erzeugt werden. Strom, der dann nicht eingekauft werden muss, sondern selbst erzeugt und direkt verbraucht wird. 

Um das bekannte Problem der temporäreIMG_20181017_143506n Überproduktion zu vermeiden, ist die Anlage auf dem Dach so justiert, dass sie im Schnitt ca. 70 % unseres Bedarfs deckt. Das wird erreicht, indem die PVA eine Ost-West Ausrichtung hat. So kann die Schule dann von morgens bis abends gleichmäßig Strom produzieren; Besonders die lichtarmen Phasen am Morgen und Nachmittag werden dadurch gleichmäßig überbrückt.

Die Stromgewinnung soll zum Neujahrstag starten.

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Tanzende Tiefseequallen im Hörsaal

Anlässlich des diesjährigen Vorlesewettbewerbs wurde erstmals der neu gestaltete Hörsaal geöffnet.

Das Publikum wurde weiterhin mit einer neuen Form des Wettbewerbs überrascht: Diesmal wurde nicht, wie in den vergangenen Jahren, aus einem selbst ausgewählten Buch sondern nur aus fremden Texten vorgelesen. Damit war die Anspannung bei den Vorlesern von der ersten Minute an noch größer, ebenso wie das Mitfiebern der Zuhörer.

Das Vorlesebuch stammte von Stefanie Höfler und hat einen merkwürdigen Titel: Tanz der Tiefseequalle. Worum es geht: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was völlig verrückt ist; aber so geht die Geschichte auch weiter.

Unseren Fotografen Nico hat besonders beeindruckt, dass keiner der Vorleser, trotz der großen Aufregung und dem gespannt lauschenden Publikum, so richtig ins Stottern gekommen ist.

FotoDie  fünfköpfige Jury aus Bilbiotheks-, Zeitungs-, Buchhandels- und Lehrervertreterinnen sowie der Vorjahressiegerin Mia Lucie Wrobel wählte zur besten Vorleserin des Jahres 2018 Johanna Mohme aus der Klasse 6-1.

Herzlichen Glückwunsch!

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Kids take over

Wenn UNICEF ruft, engagiert sich das Ernestinum. Immer versprechen die Projektideen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen abwechslungsreiche Veranstaltungen, man denke nur an den Spendenlauf auf dem Sportplatz im vergangenen Jahr.

IMG_0016Anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November wird jährlich den Kindern und Jugendlichen Mut gemacht, sich für die Zukunft unseres Planeten und für ihre Rechte einzusetzen. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf freie Meinungsäußerung, Bildung und Gesundheit.
In diesem Sinne führten Schüler aus dem sechsten Jahrgang unter Betreuung von Mitgliedern der Schülervertretung und dem UNICEF-Verantwortlichen Herrn Ansorge verschiedene Projekte am Ernestinum durch.
In einem Rollentauschspiel übernahmen Kinder den Chefsessel und sahen die Welt aus IMG_0017einer anderen Perspektive. Im Rahmen des Gesundheitsaspekts trotzte die Klasse 6-5 dem stürmischen Herbstwind und bereinigte das Schulgelände und die unmittelbare Umgebung von Pfandflaschen. Das kühle Wetter schuf auch eine angemessen stimmungsvolle Atmosphäre beim abschließenden Kuchenverkauf in der Aula. Wir werden berichten, wenn der Erlös aus den Aktivitäten an die UNICEF-Vertreter überreicht wird.

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