Was ihr wollt

TimE II führte William Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ auf

Plakat Was ihr wollt

Illyrien – bei Shakespeare eine Insel (der Illusionen), hier ein Filmstudio, in dem alle Figuren etwas haben wollen, was sie nicht haben können – quasi wie im Film.

Viola und Sebastian – ein Geschwisterpaar, das sich eine große Filmkarriere erhofft, verliert sich nach einem Brandunglück. So gelangen sie getrennt voneinander in ein Filmstudio, das ein herrischer Studioboss führt, ehrfürchtig der „Herzog“ genannt. Bei ihm rechnet sich Viola als Mann verkleidet größere Chancen aus. Als Cesario steht sie bald in des Herzogs Diensten und verliebt sich schnell in ihn. Der hat es sich allerdings zur Aufgabe gemacht, die launische Diva Olivia zu erobern, und beauftragt Cesario, ihr seine Liebesschwüre zu überbringen. Diese lehnt ab, ist aber ganz begeistert von dem „jungen Mann“. Auf die Spitze wird das Chaos von Olivias Assistentin Maria und Sir Toby, einem ehemaligen Filmheld, getrieben, die ein böses Spiel mit dem strengen persönlichen Assistenten Olivias, Malvolio, spielen, demnach er glaubt, dass seine Chefin Olivia seine Liebe erwidere.

Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und scheint sich seiner Sucht hinzugeben: nach Liebe, Spaß, Rausch, Selbstbestätigung. Viola landet in einer Welt voller Selbsttäuschung und wird bald ein Teil von ihr. Die Verwirrung ist perfekt, als schließlich der totgeglaubte Sebastian auftaucht: jeder ist verliebt und keiner weiß mehr, wer der andere und man selbst ist.

Der Titel der Komödie Shakespeares ist somit zugleich Provokation (Ihr bekommt, was ihr wollt) und Frage (Was wollt ihr?).

Veranstaltungsort war Mitte Mai an drei Abenden unser Forum sowie  im Juni der Kurpark Bad Eilsen für eine Open-Air-Aufführung.

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Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür

Diesmal war es bereits am 01. März soweit. Das Ernestinum öffnete für alle interessierten Eltern und vor allem Grundschüler die Türen.  Einen Nachmittag lang konnte das Gymnasium erkundet werden – was es dort zu sehen gab, war vielfältig.

Tagsüber noch für den Unterricht genutzt, wurden die Klassenräume in der Mittagspause umfunktioniert zum Spielzimmer für die Technikfreaks (mit Fischertechnik) oder zur Knobelecke für mathematische Probleme. In die Welt der Märchen entführte der Deutschfachraum mit einer Ausstellung und natürlich wurde in den Physik- und Chemieräumen kräftig experimentiert. Loszureißen von einzelnen Veranstaltungsorten fiel mitunter schwer: Trampolinturner, die wie immer ihren Platz in der Aula zum Vorführen ihrer Kunststücke hatten, gaben der Veranstaltung die sportliche Note.

Wer sich im Gebäude nicht verlaufenIMG_0249 wollte, hatte die Möglichkeit, an einer Hausführung durch Schüler teilzunehmen – diese gehören mittlerweile zu den beliebtesten Angeboten an diesem Tag. Wer sich jedoch den großen Überblick über das Gelände der Schule verschaffen wollte, war am besten auf dem Dach aufgehoben, genauer gesagt, in der neu errichteten Sternwarte mit Blick auf den Schulhof.

Sternwarte

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„Was das Ernestinum leistet ist ohne Beispiel im Landkreis“

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Diese Anerkennung von Vertretern des Kinderhilfswerks UNICEF für das soziale Engagement im Rahmen des Projekts „Kids take over“ erfreute die anwesenden Schüler und Lehrer sichtlich. Gemeinsames Überreichen des symbolischen Schecks           mit dem Schulleiter, dem UNICEF-Beauftragten … Weiterlesen

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Wenn die Sonne über dem Ernestinum scheint

Viele Einzelteile ergeben ein Ganzes. Was innerhalb des Gebäudes funktioniert, gilt seit Neuestem auch auf dem Dach. Auf dem renovierten Dach des Ostflügels unserer Schule wurde jetzt eine Photovoltaik-Anlage aufgebaut. Bis zu 100 kW/h Peak (damit wird die elektrische Spitzenleistung definiert) können damit erzeugt werden. Strom, der dann nicht eingekauft werden muss, sondern selbst erzeugt und direkt verbraucht wird. 

Um das bekannte Problem der temporäreIMG_20181017_143506n Überproduktion zu vermeiden, ist die Anlage auf dem Dach so justiert, dass sie im Schnitt ca. 70 % unseres Bedarfs deckt. Das wird erreicht, indem die PVA eine Ost-West Ausrichtung hat. So kann die Schule dann von morgens bis abends gleichmäßig Strom produzieren; Besonders die lichtarmen Phasen am Morgen und Nachmittag werden dadurch gleichmäßig überbrückt.

Die Stromgewinnung soll zum Neujahrstag starten.

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Tanzende Tiefseequallen im Hörsaal

Anlässlich des diesjährigen Vorlesewettbewerbs wurde erstmals der neu gestaltete Hörsaal geöffnet.

Das Publikum wurde weiterhin mit einer neuen Form des Wettbewerbs überrascht: Diesmal wurde nicht, wie in den vergangenen Jahren, aus einem selbst ausgewählten Buch sondern nur aus fremden Texten vorgelesen. Damit war die Anspannung bei den Vorlesern von der ersten Minute an noch größer, ebenso wie das Mitfiebern der Zuhörer.

Das Vorlesebuch stammte von Stefanie Höfler und hat einen merkwürdigen Titel: Tanz der Tiefseequalle. Worum es geht: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was völlig verrückt ist; aber so geht die Geschichte auch weiter.

Unseren Fotografen Nico hat besonders beeindruckt, dass keiner der Vorleser, trotz der großen Aufregung und dem gespannt lauschenden Publikum, so richtig ins Stottern gekommen ist.

FotoDie  fünfköpfige Jury aus Bilbiotheks-, Zeitungs-, Buchhandels- und Lehrervertreterinnen sowie der Vorjahressiegerin Mia Lucie Wrobel wählte zur besten Vorleserin des Jahres 2018 Johanna Mohme aus der Klasse 6-1.

Herzlichen Glückwunsch!

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Kids take over

Wenn UNICEF ruft, engagiert sich das Ernestinum. Immer versprechen die Projektideen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen abwechslungsreiche Veranstaltungen, man denke nur an den Spendenlauf auf dem Sportplatz im vergangenen Jahr.

IMG_0016Anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November wird jährlich den Kindern und Jugendlichen Mut gemacht, sich für die Zukunft unseres Planeten und für ihre Rechte einzusetzen. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf freie Meinungsäußerung, Bildung und Gesundheit.
In diesem Sinne führten Schüler aus dem sechsten Jahrgang unter Betreuung von Mitgliedern der Schülervertretung und dem UNICEF-Verantwortlichen Herrn Ansorge verschiedene Projekte am Ernestinum durch.
In einem Rollentauschspiel übernahmen Kinder den Chefsessel und sahen die Welt aus IMG_0017einer anderen Perspektive. Im Rahmen des Gesundheitsaspekts trotzte die Klasse 6-5 dem stürmischen Herbstwind und bereinigte das Schulgelände und die unmittelbare Umgebung von Pfandflaschen. Das kühle Wetter schuf auch eine angemessen stimmungsvolle Atmosphäre beim abschließenden Kuchenverkauf in der Aula. Wir werden berichten, wenn der Erlös aus den Aktivitäten an die UNICEF-Vertreter überreicht wird.

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Licht an auf dem Schulweg!

Fahrradkontrolle am Ernestinum

Version 2Wenn es morgens zur Schule geht, ist es jetzt im Herbst noch dunkel und wenn es dann auch noch regnet, ist es umso wichtiger, dass die Fahrräder verkehrssicher sind. Darum hat die Rintelner Polizei in Zusammenarbeit mit dem Ernestinum am Donnerstag (18.10.) alle Fahrräder auf deren Sicherheit hin kontrolliert. Über 60 Schüler waren allein in den Jahrgängen 5-10 mit dem Rad zur Schule gekommen. Schwerwiegende Verstöße gegen die Verkehrssicherung wurden nicht festgestellt, lediglich bei einigen Rädern müssen Front- oder Speichenreflektoren nachgerüstet werden. Insgesamt ein tolles Ergebnis, so die einstimmige Meinung von Polizei und Ernestinum.

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Inspiration, Kreativität und Innovation – Maker faire in Hannover

Am 16. September haben Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse des zehnten und elften Jahrgangs die Maker Faire, eine kreative Technikmesse, im Hannover Congress Centrum besucht.

Foto3Die vom Make Magazin präsentierte Messe dauert drei Tage und wurde dieses Jahr zum ersten Mal um einen kostenlosen Schülertag am Freitag erweitert. Es gab jede Menge zu sehen rund um Roboter, Elektronik, Basteln und technische Innovationen. An Ständen von großen Elektronikunternehmen wie Sennheiser oder Arrow, aber auch zusammen mit robotik-begeisterten Vereinen konnten Schüler ihren eigenen kleinen Roboter bauen, alte Retrogames ausprobieren und ganz viel über Technik erfahren.

Star-Wars Liebhaber kamen an einem R2D2-Stand mit fahrenden Modellen des Droiden auf ihre Kosten und auch Nintendo hat sich mit seiner Switch-Konsole präsentiert.

Es galt Roboterkämpfe zu bestaunen, an Verlosungen teilzunehmen und eine Podiumsdiskussion zu verfolgen zum Thema neue Technologien im Unterricht mit Gästen wie zum Beispiel dem Chefredakteur des deutschen Make Magazins oder der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der FDP-Fraktion im Bundestag Katja Suding. Zusammen mit vier weiteren Vertretern diskutierten sie über die Veränderungen, die ein moderner Unterricht an deutschen Schulen nach sich ziehen sollte.

Ein weiteres technisches Highlight bildeten die beiden aus alten und rostigen Auto-, Panzer- und Kampfjetteilen gebauten fahrenden Skulpturen des englischen „Makers“ Joe Rush. Das Pferd und den Dinosaurier konnte man bei ihren Fahrten rund um das Gelände bestaunen.

Dieser Schülertag auf der Maker Faire 2018 hat vor allem das Interesse an moderner Technik geweckt und zu eigener Kreativität angeregt.

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¡Bienvenidos a Rinteln!

Spanienaustausch ging in die nächste Runde.

In Begleitung der Lehrerinnen Eva Sánchez und Raquel González war Anfang September eine Schülergruppe aus Getafe/Madrid am Ernestinum zu Gast. Unser Schüleraustausch mit dem Colegio Aristos fand dieses Jahr mit Schülern der Klassen 8-10 statt. Neben Städtetrips nach Hannover und Bremen standen auch Aktivitäten in der Region auf dem Programm. Die Rintelner stellten ihren spanischen Freundinnen und Freunden die Sehenswürdigkeiten der City vor. In Hameln verzauberte der „Flautista“ (Rattenfänger) alle Jugendlichen. Neu im Programm war diesmal ein Projekttag zum Abschluss: Im Unterricht erstellten Deutsche und Spanier gemeinsam ein Reisetagebuch mit Fotos und selbstverfassten Texten, das alle als Erinnerung behalten können.

20180906_151202Fachobmann und ,Reiseleiter‘ Dr. Burkhard Pohl spart nicht mit Lob: „Wir hatten eine tolle Atmosphäre in der Gruppe und es gab viele Sprachkontakte – das macht Lust auf den nächsten Austausch! Besonders möchte ich den Eltern danken: Sie haben nicht nur viele Transporte übernommen, sondern eine Partylocation für den Abschlussabend vermittelt und uns bei der Stadtführung sogar auf einen Imbiss eingeladen. Das Ernestinum dankt außerdem dem Team der Stadtjugendpflege mit Sebastian Beck für die gute Kooperation.“

Ganz klar: Auch 2019 soll es wieder einen Spanienaustausch mit Getafe geben.

(Text: B. Pohl)

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Kontakt gesucht

„Bist du noch Single?“ fragte der Moderator den ersten mutigen Gesprächsteilnehmer abschließend.

IMG_7762Nein, es war keine Datingbörse, die Stadtjugendpfleger Sebastian Beck vor ca. 400 Schülern der neunten bis zwölften Jahrgangsstufe während einer Unterrichtsstunde am vergangenen Freitag im Forum des Ernestinums gestaltete. Die Skype-Schaltung in den Brückentorsaal zu Linda Mundhenke, die dort eine Parallelveranstaltung mit den Schülern der IGS abhielt, fungierte gut als kommunikativer Einheizer.

Erst der per Videobotschaft eingespielte Bürgermeister Rintelns, Herr Priemer, verdeutlichte die Intention der Veranstaltung „JugendKomm“. Kontakt solle hergestellt werden zur Jugend. Insbesondere zu jungen Leuten, die Rinteln verlassen haben, um in anderen Städten berufliche Erfolge zu finden, wie auch zu jenen, die kurz vor einer derartigen Entscheidung stünden. Der Austausch zwischen Rathaus und Jugend sei bisher nicht nachhaltig gewesen. Das solle sich mit diesem Projekt ändern. Ziel sei es, Jugendliche an der Gestaltung ihrer Zukunft in Rinteln und dem Umland einzubinden.

Ein erstes Treffen zur weiteren Vorgehensweise und Terminabsprache findet am Donnerstag, 13. September statt. Beck war sichtlich beeindruckt über die positive Resonanz am Ernestinum und die zahlreichen Voranmeldungen zu diesem Termin.

Wir werden das Projekt auch aus Schülersicht begleiten und wünschen allen Beteiligten eine nachhaltige Kommunikation.

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